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Osteopathie
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Die Feststellung einer Dysfunktion setzt langes und intensives Training des

Tastvermögens voraus. Die osteopathische Behandlung erfolgt mit eigens

entwickelten osteopathischen Techniken. Ziel ist, es dem behandelten

Menschen zu ermöglichen, durch Verbesserung der Beweglichkeit der

betroffenen Struktur, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht

zu bringen.Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner

Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden

daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Deshalb ist es auch nicht

sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von

Symptomen ist im Grunde nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis

der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es manchmal

ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch

Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die

Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese

aber nicht.

Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten

abgestimmt. Der genaue Verlauf der Behandlungen ist von dem Einzelfall

abhängig. 


Weitere Info´ unter:

www.osteopathie.de





Die Osteopathie ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht

enthalten.Die Privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten teilweise

oder auch ganz - in jedem Fall ist anzuraten,vor Beginn einer osteopathischen
 
Behandlung Kontakt zur jeweiligen Krankenkasse aufzunehmen und die Frage

der Kostenübernahme zu klären.

Mittlerweile übernehmen immer mehr gesetzliche Krankenkassen einen Teil der

Kosten.Fragen Sie bei ihrer Krankenkasse nach.

Ich erfülle die Voraussetzungen der Krankenkasse(n), so das Sie den Betrag

von ihrer Kasse erstattet bekommen.


Die Behandlungsdauer beträgt ca. 45 - 50 Minuten und kostet ca. 80,-€

und richtet sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker


Grundlage für die privaten Krankenversicherungen zur Erstattung von

Heilpraktikerleistungen bildet die sogenannte GebüH, das ist die

Gebührenordnung für Heilpraktiker. Trotz dieser Gebührenordnung ist der

Heilpraktiker in seiner Rechnungsstellung frei.


1.Die Honorargestaltung ist nach „beliebigem Ermessen“ (§ 315 BGB) durchzuführen.

2. Die Abrechnung nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker ist nicht rechtsbindend, da es ein „kein normatives Regelungswerk“ ist und nichtberücksichtigt, dass „Kosten nach Art, Schwierigkeit und Intensität der Behandlungvariieren. “ (BVerwG 2 C 61.08 vom 12.11.2009)

3. Bei dem GebüH handelt es sich „um ein Verzeichnis bloßer einseitiger Empfehlungen…, das keine Bindungswirkung für die Patienten entfaltet.“ (AZ B3-1/16-054 v.30.08.2016)

4. „Analog berechnete Leistung muss sich finanziell an der „ähnlichen Leistung“orientieren.“ „In welchem Umfang Heilmittel von einer privaten Krankenversicherung erstattet werden, ist tarifabhängig. Folglich würde der Krankenversicherer bei analogen Abrechnungen nach GebüH gemäß den tariflichen Bestimmungen leisten und dabei gegebenenfalls eine Bewertung der Angemessenheit vornehmen.“ (Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.,29.11.2016)

5. „ Die Versicherten sind für ihre Gesundheit mitverantwortlich; sie sollen durch einegesundheitsbewusste Lebensführung, durch frühzeitige Beteiligung angesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive Mitwirkung (auch finanzielle Beteiligung) an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen,den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder ihre Folgen zuüberwinden.“ (§ 1 Satz 2 SGB V)

Schlussfolgerung:
1. Leistung statt Zeit: Der Preis einer heilpraktischen Behandlung wird anhand eines Leistungsverzeichnisses ermittelt, um das „Wesen des fraglichen Umsatzes zu ermitteln.“ (Abschnitt 3.10. UStAE, Einheitlichkeit der Leistung, Allgemeine Grundsätze, Abs. 1)

2. Die Behandlung muss sich in der Rechnung plausibel wiederfinden: Die durchgeführte Leistung wird gemäß § 630 f Abs. 1 und 2 dokumentiert und soabgerechnet, dass die „obliegende Pflicht, die Rechnung zumindest auf ihrePlausibilität zu prüfen“ gegeben ist. (AG München 282 C 28161/12 vom 04.07.2013)

3. Rechtssicherheit: „In Rechtsfällen könnte dem Therapeuten eine mangelhafte Dokumentation seiner Behandlung bei umstrittenen Fakten stets zum Nachteil ausgelegt werden“. Die Haftpflichtversicherung könnte dann wegen Fahrlässigkeit die Leistung zum Wohle des Patienten versagen! (Arzthaftungsrecht - §§ 833 ff. BGB; §847 BGB)


















Quelle: Patienteninformation des VOD e.V. Wiesbaden